Sowohl der Juso-Landesverband als auch die Juso-Hochschulgruppen reagierten mit Unverständnis auf den Verbleib Thilo Sarrazins in der SPD. Auch wenn Sarrazin angibt, mit seinen im Buch verankerten Thesen habe ihm Diskriminierung stets fern gelegen, so ist doch sein Festhalten an seinen rassistischen Thesen in der nun 18. Auflage seines Buches augenscheinlich. Ein solches Gedankengut ist nicht mit dem Grundwerte-Dreiklang der Sozialdemokratie vereinbar. Der Ausschluss aus der SPD wäre aus Sicht der Jusos RLP daher angebracht gewesen. Seine Erklärung ist politisch nicht als einsichtig zu bezeichnen.
Veröffentlicht von Jusos NW am 28.04.2011