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Jusos NW-DUEW.

Lebensmittelqualität langfristig sichern! :

Gesundheit

Zur Kritik von Bundeskanzlerin Merkel am Informationschaos, erklärt der Juso-Bundesvorsitzende, Sascha Vogt:

„Der Versuch Merkels, das Chaos um den Dioxin-Skandal in den Griff zu bekommen, kommt viel zu spät. Frau Aigner hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie den Problemen nicht gewachsen ist. Ihr Versuch, die Kritik auf andere abzuwälzen, ist gescheitert. Während die Union sich mit internen Personalquerelen und Kompetenzstreitigkeiten herumschlägt, gelangen weiterhin verseuchte Lebensmittel in den Handel. Diese Untätigkeit gefährdet die Gesundheit der KonsumentInnen und schadet unschuldigen LandwirtInnen.

Die Bundesregierung muss jetzt endlich anfangen, langfristige Konsequenzen aus dem Skandal zu ziehen. Es reicht nicht aus, wie bei den letzten Skandalen, politische Maßnahmen zu versprechen, um dann wieder nicht zu handeln. Zunächst müssen die staatlichen Kontrollen und die Strafen für Futtermittelhersteller erheblich verschärft werden. Die Produktion von Fetten für die Industrie und für Futtermittel müssen, wie in anderen Ländern auch, unbedingt von einander getrennt werden. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie sind hier völlig unzureichend.

Wir Jusos fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln, um zukünftig die Lebensmittelqualität zu sichern.“

 

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